Hier erscheinen immer wieder kleine Geschichten von uns....

Es war einmal...

 

So beginnen ja viele Geschichten und auch diese könnte so beginnen. Doch warum sollte sie? Denn das ist eine ganz andere Geschichte, kein Märchen oder sogar Legende. Obwohl? Legende? Das könnte hinkommen. Denn wir sind schon legendär.


Unsere ganze Familie ist etwas besonderes. Denn wir sind nicht nur Sechslinge, sondern auch noch gezeichnete Füchse. 

Ich darf dir aber sagen, dass wir es lieben in deiner Fantasie zu leben und gemeinsam mit dir die aufregendsten Abenteuer zu erleben.

Einen Teil davon findest du schon im ersten Band der Geschichte der Wummelfamilie. 

Schau etwas weiter runter und du findest eine weitere kleine Geschichte....

 

Als wir am Abend hinaus durften, der Kleine schlief schon und die meisten Nachbarn auch, da rannte Robby wie ein Verrückter die Straße hoch, bog rechts über eine Wiese ab. Wir sahen nur noch eine Staubwolke, als er den Waldrand erreichte und verschwand. Natürlich rannten wir anderen 5 ganz fix hinterher, nur Robby ist schnell wie der Wind. 

Aber nach wenigen Metern im Wald, wartete er auf uns, denn in dem unbekannten Wald, überkam ihn die Angst. 
 Schon kurz danach erreichten wir anderen ihn und standen staunend vor dem größten Baum, den wir in unserem Leben gesehen hatten. Kaum schaute ich weiter nach rechts, sah ich den nächsten größten Baum, den ich in meinem Leben gesehen hatte. 

Du merkst, wir 6 haben noch nicht so viel von der Welt gesehen und sind von jeder Kleinigkeit begeistert. 
Dazu zählt auch die Faszination von fallenden Blättern. Überall lagen diese herum und immer wieder kamen von oben neue, farbige Blätter hinzu. 

Welche eine Freude das war, jedem einzelnen Blatt hinterher zu jagen und zu versuchen dieses vor Berühren mit dem Boden zu fangen. Oft gelang dies einem von uns, doch immer wieder kamen wir auch zu spät. Dies betrübte unseren Winny und er sagte nach einer kleinen Weile, dass er nicht mehr mitspielt. 
 Also schauten wir uns weiter um und entdeckten einen Stapel Holz am Wegesrand. 

Hui, auf diesem ließ es sich wundervoll klettern und spielen. Aber bedenke, dass wir Füchse auf vier Beinen und mit vier Pfoten klettern. Dabei helfen uns auch die kleinen Krallen an den Pfoten. 

„Also pass gut auf, wenn du selbst irgendwo hoch kletterst. Und immer nur dann, wenn deine Mama oder dein Papa dabei aufpassen. So wie Mama Melanie bei uns.“ 

Nach den Baumstämmen ging die Entdeckungstour weiter. 

Jenny sagte mir, dass sie einen anderen Fuchs gesehen habe und tatsächlich in einiger Entfernung stand ein anderer Fuchs, der zu uns herüber schaute und auch schnüffelte. 
 Max rief ihm ein Hallo zu und bat ihn rüber zu kommen. Doch kaum hörte der andere Fuchs das Hallo, lief er ganz flink davon. 

Mama Melanie erklärte uns, dass das ein wilder Fuchs gewesen war, der scheu ist und vor Menschen und Fantasiefüchsen davon läuft. Auch kann dieser Fuchs nicht sprechen. 

Das verstanden wir nicht, denn wir können ja sprechen und Angst vor Menschen haben wir auch keine. 



... bald geht es spannend weiter.




Danke und wummelige Güße


Dein Lenny